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30.7.2010 : 15:38 : +0200

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Bericht zum ntag von Gisela Erhardt
11.10.2009 15:54
Alter: 292 Tage


VON: GISELA ERHARDT




Japantag am 10.10.2009

Der dritte Japantag im TSG Aikido begann im wahrsten Sinne des Wortes bombastisch mit der japanischen Trommelgruppe Tenma Daiko. Mit ihrer siebenköpfigen Gruppe trommelte sie sich unter Leitung von Yaeko Heinisch in die Herzen der Zuhörer und eröffnete am 10.10.2009 um 15 Uhr das jährliche Japanfest, das auch im dritten Jahr ihre Besucher mit einigen Besonderheiten und mit japanischer Dekoration begeisterte. Lisbeth Heid erstaunte die Besucher mit einer Ausstellung ihrer filigranen Zier-Fächer aus gepressten Herbstblättern und Blumenblüten. Vor einigen Jahren hat sie ihre Vorliebe für zarte Herbstblätter entdeckt und sich eigene Möglichkeiten der Konservierung mit Ausstellungscharakter überlegt. Sie stieß dabei auf Butterbrot-Papier, das sie mit Kerzenwachs bearbeitete und die getrockneten Blätter und Blüten in harmonischer Weise in Form von Fächern fixierte. Andere Materialien, z.B. Reis- und Filzpapier, waren nicht so zuverlässig und sie kam nach kurzer Zeit wieder auf die Ursprünge mit dem Butterbrotpapier zurück. Der Kerzenwachs haftet da am besten drauf, sagt sie. Klebstoff hat sich bei dieser Arbeit nicht bewährt. „Ich kann im Herbst an keinem leuchtenden Strauch oder Baum vorbei, ohne ein Blättchen davon abzuzwicken und daheim zu pressen“, gesteht die Künstlerin. Wie sehr sie diese Arbeit liebt, zeigen ihre Zier-Fächer, die am Fenster angeheftet die Natur in ihrer vollen Schönheit wiedergibt.


Auch den Klängen japanischer Musik auf einer Bambusflöte lauschten die Besucher aufmerksam. Und der japanische Tee, von Gudrun liebevoll in Teeschalen serviert, wurde dankbar angenommen.

Ein weiterer Höhepunkt war ein Workshop japanische Kalligraphie mit Isabel Balboa. Den zehn Teilnehmern brachte die in Japan und Korea ausgebildete Meisterin im einstündigen Kurs die Grundlagen der Kalligraphie bei, und jeder konnte den Kurs mit einem Erstlingswerk abschließen. Die beiden Jüngsten, Katharina und Lucia, hatten ihre helle Freude am Tusche-Anrühren und nahmen ihre Arbeit stolz mit nach Hause.


Der Japantag ging mit einem gemeinsamen Essen im Dojo (Übungsraum) zu Ende. Es war erfreulich, dass das Büffet mit selbst mitgebrachten Köstlichkeiten für jeden etwas zu bieten hatte.


Gisela Ehrhardt








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